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Belgische Wissenschaftler zu Tihange

Die Sorgen um das marode belgische Atomkraftwerk Tihange werden größer. Jetzt empfiehlt eine aktuelle Studie belgischer Wissenschaftler das Abschalten des Reaktorblocks 2.


Viele kleine Risse in dem Reaktobehälter gefährden dessen Stabilität, schreiben die belgischen Forscher. Laut Betreiber sind die Risse auf Wasserstoffeinschlüsse im Stahl zurückzuführen. In der aktuellen Studie wurden neue Risse nachgewiesen. Für die Forscher ein Zeichen, dass sich weiter Wasserstoff im Reaktordruckbehälter bildet. Der werde dadurch zu schwach für einen Weiterbetrieb. Die belgische Atombehörde wies die Sicherheitsbedenken zurück.

Tihange steht nur rund 80 Kilometer vom Kreis Euskirchen entfernt. Aus Sorge vor einem atomaren Störfall ist bei uns zuletzt eine Verteilaktion von Jodtabletten gestartet.


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