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Tele-Notarzt kommt beim Land gut an

Was im Kreis Euskirchen bereits gut funktioniert, soll bald in ganz NRW zum Einsatz kommen. NRW-Gesundheitsminister Laumann will die Tele-Notärzte flächendeckend einsetzen.


Denn nicht bei jedem akuten Notfall müsse ein Notarzt anwesend sein, sagte er der Kölnischen Rundschau.

Im März 2017 hat der Kreis Euskirchen das Projekt Telenotarzt gestartet. Mehrere hundert Notfälle haben die Notärzte seitdem aus der Ferne behandelt. Die Rettungswagenbesatzung ruft ihn dazu in der Zentrale an.

Die Behandlung von Patienten wird so schneller und effektiver, sagt der Rettungsdienst. Und Notärzte würden entlastet.

Der NRW-Gesundheitsminister ist zufrieden. Er sieht durch Tele-Notärzte vor allem in ländlichen Regionen ein großes Potenzial. Vor vier Jahren hatte Aachen als erste Stadt mit dem Telenotarzt-Betrieb begonnen.


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